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Roditis

Auch bekannt unter den Namen: Rogditis, Alepou, Rodomoussi, Kanellato, Kokkinostafylo, Litsitsines, Sourviotis und Krytsanisti
Eine sehr alte, autochtone Rebsorte, die in 32 Bezirken des Landes, im Nordwesten der Peloponnes, in Attika, Böotien, Euböa, Thessalien, Makedonien und Thrakien angebaut wird.
Die bemerkenswerte Vielschichtigkeit des Roditis entsteht durch die verschiedenen Mikroklimata, in denen er wächst. Seine Reben bevorzugen leichte, kalkhaltige Böden mit durchschnittlichen Fruchtbarkeitswerten in hohen Lagen, wo sich das Potenzial dieser Sorte am besten entfalten kann. Reifezeit ist nach dem 20. September.
Pflanzt man die Reben in passende Böden in bergigem Gelände und hält sie bei niedrigen Erträgen, so erhält man aus der Roditis-Traube bemerkenswerte, trockene Weißweine mit fruchtigen Aromen, durchschnittlichem Alkoholgehalt und einem ausgewogenen und frischen Gaumen, der im Fass deutliches Reifepotenzial hat. Man zieht ihn auch zur Herstellung von Roséweinen heran.
Des Weiteren wird diese Rebsorte zur Herstellung des trockenen Weißweins “Patros” (g.U.) benutzt. Außerdem mischt man ihn mit Athiri und Assyrtiko, um den trockenen “Côtes de Meliton” (g.U.) zu erhalten. Verschnitten mit der Rebsorte Savatiano ergibt sich der trockene Weißwein “Anghialos” (g.U.).
Roditis wird auch zur Herstellung einiger Landweine, des traditionellen Retsina und vieler Tafelweine verwendet.


[Text und Fotos aus dem Buch 'Wine-producing varieties of the Greek vineyard' by Haroula Spinthiropoulou - Olive Press Publications, 2000 (in Greek)]

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